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BEITRAG VOM 30.10.2006

Verwaltungsreform im Land NRW - Was kann man von den Kommunen lernen?

Vor dem Hintergrund einer katastrophalen Haushaltslage hat sich die neue Landesregierung Nordrhein-Westfalen zu einer tiefgreifenden Verwaltungsreform entschlossen. Die Personalausgaben bilden die größten Posten im Haushalt und stehen daher besonders im Fokus. Bei fast unveränderter Bevölkerungszahl hat sich in NRW die Anzahl der Landesbeschäftigten in den vergangenen 50 Jahren mehr als verdoppelt. Ziel ist eine sozial verträgliche deutliche Reduzierung des Personalbestands, wobei betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen werden.

epos.nrwGrundlage für die Reform ist die Identifikation von Optimierungspotenzialen in der Verwaltung. Ein wesentliches Werkzeug soll mit der Einführung von "EPOS.NRW (Einführung von Produkthaushalten zur outputorientierten Steuerung)" bereitgestellt werden. Dies ist vergleichbar mit der Umstellung der Kommunen auf das integrierte öffentliche Rechnungswesen, die in Nordrhein-Westfalen bis 2009 abgeschlossen sein wird. Auf Grund vergleichbarer Aufgabenstellungen kann EPOS von den Erfahrungen den Kommunen in ihren NKF-Projekten profitieren.

Die genannten Themen waren Gegenstand einer Veranstaltung des bdvb (Bundesverand deutscher Volks- und Betriebswirte e.V.) am 27.10.2006 in Düsseldorf. Staatssektretär Manfred Palmen berichtete über den aktuellen Stand der Verwaltungsreform in NRW, MDg Dr. Oerter über das Projekt EPOS.NRW und seine Bedeutung für die Verwaltungsreform. Andreas Voß, Vorstand der bpc AG, erläuterte, warum Erfahrungen aus NKF-Projekten auf EPOS.NRW übertragbar sind. In Form von acht "gelernten Lektionen" stellte er die wesentlichen Erkenntnisse aus den zwölf NKF-Projekten der bpc AG dar.

Den Vortrag von Herrn Voß können Sie sich mit dem Acrobat Reader ansehen.
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Andreas Voß
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Fax.: 040/30 37 52-77
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