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MASSENKONTOKORRENT MIT SAP

Unterschiedliche Branchen, ein Problem

Die effiziente Verarbeitung von Massendaten zur Kontokorrentbuchführung wird in unterschiedlichen Branchen benötigt. Sowohl in öffentlichen Verwaltungen, Versicherungen und Banken als auch in Versorgungs- und Telekommunikationsunternehmen wird eine Lösung verlangt, mit der vertragsbezogene Forderungen und Verbindlichkeiten performant verarbeitet werden können.

SAP stellt hierfür verschiedene branchenspezifische Lösungen bereit, denen allen ein einheitliches Konzept und zum Großteil auch dieselbe technische Plattform zugrunde liegt. Die SAP-Lösungen IS-U (für Versorgungsunternehmen), FS-CD (für Versicherungen), IS-T (Telekommunikation) und PSCD (öffentliche Verwaltung) basieren alle auf der Komponente FI-CA (Vertragskontokorrent) und bilden branchenspezifisch benötigte Funktionen über zusätzliche Entwicklungen ab. Die banking services von SAP greifen für die Kontokorrentbuchhaltung nur im Rahmen der Darlehensverwaltung auf FI-CA zurück – die eigentliche Kontenführung erfolgt in der besonderen Komponente FS-AM (Account management).

Alle Lösungen zum Massenkontokorrent basieren jedoch auf dem Stammdatenobjekt Geschäftspartner, für das je nach Branche Verträge, Konten oder Vertragsgegenstände verwaltet und bebucht werden können. Als Entwicklungsumgebung für diese Stammdaten wird für alle Branchen das Business Data Toolset verwendet, das neben der Möglichkeit die Erfassungsbildschirme einfach zu konfigurieren insbesondere eine komfortable Umgebung für kundenindividuelle Erweiterungen bereitstellt. Hiermit bieten die SAP-Lösungen den Kunden die Plattform dafür, Informationen und Funktionen zu Stammdaten, die etwa in zuvor eingesetzten Individualentwicklungen zur Verfügung standen, auch in SAP verfügbar zu machen, sofern dies nicht bereits mit Standardmitteln möglich ist.

Auch das zugrunde liegende Konzept für die Buchung von Belegen oder die Erfassung von Posten ist den Branchenlösungen gemein – Buchungen werden im Kontokorrentsystem erfasst, Buchungssummen nach bestimmten Kriterien in Abstimmschlüsseln aggregiert und schließlich summiert in die Hauptbuchhaltung übertragen. Die von SAP bereitgestellten Funktionen genügen zwar grundsätzlich den Anforderungen der Branche, in der Regel bestehen jedoch Erweiterungsbedarfe. Solche Zusatzfunktionen können mit Hilfe so genannter Event-Entwicklungen realisiert werden.

Ebenso wird für die Erstellung von Korrespondenzen wie etwa Mahnungen, Kontoauszügen oder Rechnungen eine einheitliche Plattform verwendet, die auf der Erzeugung von Korrespondenzanforderungen, einem Regelwerk für die Empfänger- und Kanalermittlung und einer Historienverwaltung mit automatischer Archivanbindung basiert.

Das zeichnet uns aus:
bpc hat in unterschiedlichen Branchen erfolgreich Einführungsprojekte zum Massenkontokorrent durchgeführt und kennt die unterschiedlichen Anforderungen und Lösungsansätze. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass bereits kleine Anpassungen im Umfeld von Massenbuchhaltungssystemen helfen können, große Einsparpotentiale zu realisieren. Unsere Kunden profitieren dabei von unseren Erfahrungen und Lösungen – und dem Transfer von Konzepten über verschiedene Branchen hinweg. Unser BI-basiertes Reporting-Cockpit ist ein Beispiel dafür.

Einführungsprojekte zum Massenkontokorrent haben nach unserer Erfahrung einen hohen Entwicklungsanteil, da fast immer Individualentwicklungen abgelöst werden, deren Funktionalität über Jahre gewachsen ist und diese in der Regel nicht 1:1 mit SAP-Standardfunktionen abgebildet werden kann. Auch die Einbettung der Kontokorrentlösungen in eine bestehende Systeminfrastruktur ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für Einführungsprojekte – wir können Ihnen dabei helfen.

Ihr Ansprechpartner:
 
Ulf Koglin
Tel.: 040 / 30 37 52-0
Fax.: 040 / 30 37 52-77
E-Mail:  Kontaktformular

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