bpc live: Smart Meter – Der bpc Parametrierungsprozess in SAP IS-U

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Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat für die Verbrauchsabrechnungen von intelligenten Messsystemen (iMS) verschiedene Anwendungsfälle für die Tarifierung und Bilanzierung (kurz TAF) definiert. Von datensparsamen Tarifen, bei denen vom Smart Meter Gateway (SMGW) ein Zählerstand pro Abrechnungszeitraum versendet wird, bis hin zur Übermittlung der Zählerstandsgänge im 15-Minutentakt, sind verschiedene Anwendungsfälle möglich.

Infolge einer Änderung des Tarifanwendungsfalls, beispielsweise nach einem Ersteinbau eines iMS oder eines Messproduktwechsels, muss entsprechend des gewählten Anwendungsfalls der Zähler im Lieferanten- und Netzsystem parametriert werden. Erst dann werden die Zählerstände korrekt verarbeitet. Die vom Messstellenbetreiber bzw. Smart Meter Gateway Administrator (SMGWA) ausgelöste TAF-Anpassung, resultiert für Lieferanten und Netzbetreiber in folgenden Prozessen:

  • Umbau der Zählwerke
  • Verarbeitung der Start- und Endzählerstände
  • Zählerwechsel (nicht bei reinem Wechsel des TAFs)

Das bpc Template für den Parametrierungsprozess intelligenter Messsysteme unterstützt Sie bei verschiedenen Anwendungsfällen, indem es den Standard mit den bpc-eigenen Logiken verknüpft. Dadurch werden alle erforderlichen Schritte für Erstparametrierung oder Messproduktwechsel in einem Prozessdokument zusammengefasst und in der richtigen Reihenfolge abgearbeitet. Dies garantiert eine übersichtliche Darstellung der Daten sowie ein zentrales Fehlerhandling mittels BPEM Klärungsfällen.

Darüber hinaus ist es möglich, den Prozess auch um kundeneigene Logiken zu erweitern. Dafür sind im bpc Parametrierungsprozess Erweiterungsmöglichkeiten vorhanden, mit denen zum Beispiel Tariffindung oder TAF-spezifische Zusatzarbeiten eingefügt werden können. Alternativ können kundeneigene Prozessschritte vollständig und problemlos in den Gesamtprozess integriert werden.

Folgende Inhalte und Fragen zum bpc Parametrierungsprozess wurden behandelt:

  • Vorstellung des Funktions- und Leistungsumfangs des Prozess-Templates
  • Demonstration anhand eines Beispielprozesses
  • Wie kann der bpc Parametrierungsprozess in eine bestehende IS-U Systemlandschaft integriert werden?
  • Welche Systemanpassungen sind notwendig und welche Erweiterungsmöglichkeiten gibt es?

Für weitere Informationen sprechen Sie uns an!