Clean Core-konforme Erweiterungen mit der SAP Business Technology Platform!
Erweiterungen, die im SAP-Kontext mit der SAP Business Technology Platform (SAP BTP) umgesetzt werden, ermöglichen es, die SAP S/4HANA-Systeme flexibel und zukunftssicher zu erweitern, ohne dabei die Integrität des Kernsystems zu gefährden. Durch die konsequente Trennung von Standardfunktionen und benutzerdefinierten Anpassungen sowie die Orientierung am Clean-Core-Prinzip profitieren Unternehmen von Updates und Innovationen. Gleichzeitig werden individuelle Geschäftsanforderungen effizient erfüllt. SAP BTP bietet dafür unterschiedliche Erweiterungsoptionen – von einfachen Anpassungen durch Fachanwender:innen bis hin zu komplexen Erweiterungen durch professionelle Entwickler:innen. Diese Flexibilität gewährleistet, für jede Anforderung ein passendes, Clean Core-konformes Erweiterungskonzept zu wählen.
Was ist SAP Clean Core?
Das Clean-Core-Prinzip verfolgt das Ziel, SAP-Systeme sauber sowie wartungsfreundlich zu halten und ist erstrebenswert, weil es den Einstieg in die Cloud erleichtert. Letzteres wird immer wichtiger, da die SAP ihre Strategie zunehmend auf Cloud-Lösungen ausrichtet. Unternehmen sollten sich daher frühzeitig vorbereiten, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Bei Clean Core gilt, Standardfunktionen und kundenspezifische Erweiterungen konsequent voneinander zu trennen. Das ist entscheidend, um sicherzustellen, dass Unternehmen weiterhin von regelmäßigen Produktaktualisierungen und Innovationen der SAP profitieren, ohne durch tiefgreifende Anpassungen im Kernsystem blockiert zu werden.
Statt individuelle Änderungen direkt im SAP-Kernsystem umzusetzen, fordert das Clean-Core-Konzept, Erweiterungen nach Möglichkeit außerhalb des ERP vorzunehmen, z. B. über die SAP Business Technology Platform (SAP BTP). Dies sorgt dafür, dass der Wartungsaufwand minimiert wird und zukünftige Updates oder Erweiterungen des Systems problemlos möglich sind. Zudem sollte vor jeder Eigenentwicklung geprüft werden, ob eine Standardlösung oder eine bewährte Drittanbieter-Anwendung existiert, die den Anwendungsfall bereits abdeckt. Wenn keine passende Alternative verfügbar ist, sollten individuelle Erweiterungsszenarien je nach Komplexität und Anforderung in Betracht gezogen werden.